Nie wieder erkältet sein

By 3. Dezember 2015 Juli 31st, 2019 VitaCise

Okay, das ist leider fast unmöglich. Der eine ist anfälliger für Erkältungskrankheiten und der andere nicht. Nicht alle sind gleich, unsere Gene machen uns zu Individuen, auch in der Anfälligkeit für Krankheiten, das ist leider so. Alle haben wir aber eine Sache gemeinsam: Wer vorbeugt, muss sich keine Sorgen vor dem Jahreszeitenwechsel und der Grippewelle machen. Gesundheit ist kein Zauberwerk. Vielmehr gilt es sich auf die Ursprünge zu besinnen und die Ernährung seinen eigenen Ansprüchen anzupassen. Es gilt das Immunsystem Woche für Woche zu stärken um den Viren und Bakterien, die nun mal aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken sind, standzuhalten. Wer sich aktuell mit einer Erkältung rumplagt, der hat zwar schon die Chance vertan, aber das Leben geht ja weiter, die nächste Ansteckungsgefahr kommt bestimmt. Was gilt es also zu beachten um seine Abwehrkräften zu wahren Powerkräften zu machen und ein wenig die Magie zu seinen Gunsten spielen zu lassen?

Der wichtigste Teil deines Immunsystems sitzt im Darm
In der Darmwand liegen in etwa 80 Prozent aller antikörperproduzierenden Zellen (Immunzellen). Eine gesunde Darmflora hilft bei der Abwehr von Krankheitserregern. Keime können sich viel schwerer ansiedeln und eine Schwächung oder gar Grippe verursachen. Im Darm sitzt also der „Motor der Körper-Abwehr“, unsere ganz persönliche Verteidigungseinheit. Wie Sie eine gesunde Darmflora bekommen/erhalten verraten wir in folgenden Punkten. Dabei gilt der Hinweis: Sollte ihre Darmflora schon erheblichen Schaden genommen haben, sollten Sie einen Arzt konsultieren, denn dann Bedarf es vorab vielleicht einen Behandlung wie einer Darmreinigung oder weiteren Hilfsmitteln um einen vernünftigen Status Quo zu erreichen.

  1. Gesund ernähren
    Wer das Zusammenspiel aus Darm und Immunsystem verstanden hat, wird sich Gedanken um seine Ernährung machen (müssen). Du bist, was du isst. Das ist kein blöder Spruch, sondern nichts als die Wahrheit. So wie Emotionen direkten Einfluss auf unseren Organismus haben, wirken sich auch alle organischen Stoffe auf die Vitalität aus, positiv wie negativ. Lassen wir Umwelteinflüsse wie Schadstoffe in der Luft oder Räumen außen vor, kommen wir also zu unserem Speiseplan. Das sollte in der Tat ein Plan sein, zumindest ein grober mit Credo: Frische Zutaten. Eine Ernährung aus frischen und natürlichen Zutaten bringt Sie wieder in die richtige Spur. Meiden Sie Konservierungsstoffe. Alles was verzehrfertig abgepackt ist, ist in der Regel voll davon. Weißmehl und Einfachzucker sind ihre nächsten Gegner. Durch die Industrialisierung haben sie wegen ihrer schmackhaften Wirkung Überhand auf den Speiseplänen genommen. Sie sind aber in der Menge alles andere als gesund. Kaufen Sie ihr Brot frisch und ballaststoffreich. Und bevor Sie sich Gedanken machen ob Sie Körner vertragen, essen Sie erst einmal reichlich davon. Die Tiefkühlpizza darf es ruhig einmal sein, aber es sollte wirklich eine Ausnahme bleiben. Was Sie brauchen sind frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kräuter. Schmeckt das Brot nicht viel besser mit Schnittlauch oder das Müsli mit frischen Beeren? Warum einen Muffin essen, wenn eine Banane genauso schmackhaft ist? Ob Milch wirklich gesund ist, sollte sie vorerst nicht interessieren. Das wäre der nächste Schritt, zu schauen auf welche Nahrungsmittel man vielleicht mit einer Unverträglichkeit oder gar Allergie reagiert.
  2. Körperliche Fitness
    Hier reden wir nicht vom Trainingsplan eines Leistungssportlers, sondern von ausreichender Bewegung und gezielte „Kräftigung“ des Körpers durch Fitnesstraining. Warum ist Bewegung so wichtig? Ganz davon abgesehen, dass es Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, regt Bewegung und Fitnesstraining die Stoffwechselprozesse an. Sport ist ein Ausgleich für Belastungen jeder Art. Und sei es nur Stress. Allgemeiner und krankhafter Stress kann das Immunsystem sehr schwächen. Der Körper will bewegt werden und das Training stärkt Körper und Geist zugleich.
  3. Stress & Ruhe
    Das Gegenteil von Stress ist Ausgeglichenheit und damit meinen wir nicht Flower-Power. Versuchen Sie Negativ-Erlebnisse gelassener zu nehmen. Lassen Sie sich nicht verrückt machen, denken Sie immer an neue Chancen und fangen Sie an diese beim Schopfe zu packen. Wenn man mal am Boden zerstört ist, sollte man sich eine befreundete Schulter suchen und über Probleme oder persönliche Niederschläge sprechen. Das hilft in der Regel immer und danach sieht die Welt schon ganz anders aus. Dabei darf man nie vergessen, Stress haben wir alle, mal mehr mal weniger, sei es beruflich oder privat. Wichtig ist, sich Auszeiten zu gönnen und die wichtigste Pause ist die Nacht. Während du schläfst, fährt der Körper herunter und kann sich erholen. Diese Regenerationsphasen sind elementar für einen Trainingseffekt, geistig und physisch, und für den Grundbaustein deines Immunsystems: Ausgeglichenheit. Wer nicht ausreichend schläft oder immer spät ins Bett geht, kann dauerhaft nicht gesund bleiben.
  4. Abwarten und Tee trinken
    Die asiatische Heilmedizin schwört auf die stoffwechselanregende Wirkung der erhitzten Kräuter und Pflanzen. Wenn Sie mal in Japan waren, wird ihnen der hohe Teekonsum (heiß und kalt) auffallen, neben der sonst auch sehr frischen Ernährung ein Garant für die hohe Lebenserwartung in Japan. Tee ist sozusagen ihr neuer Superdrink. Die Limo am Abend sollte durch Tees verdrängt werden. Seien Sie kreativ, mixen Sie ihre eigene Tee-Limo und verwenden natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Honig. Tee hat auch immer eine beruhigende Wirkung auf den gesamten Körper und hilft beim Einschlafen. Bei akuter Erkältung sind Lindenblütentee und Ingwertee wahre Wunderwaffen, weil sie die körpereigene Abwehr mobilisieren. Zur Stärkung der Abwehr empfehlen wir Granatapfeltee und Grünen Tee.
  5. Superfood
    Wir werden Ihnen in unserem Blog zukünftig Superfood vorstellen, die fortan auch auf ihrem Teller zu finden sein sollten. Sie können vorab aber gerne schon mal Rosenkohl und Granatäpfel einkaufen.
  6. Sauna
    Schwitzen für die Gesundheit. Studien haben längst belegt, was nicht nur in Finnland jeder weiß: Saunagänger haben weniger Erkältungen. Man ist also weniger anfällig für Halsschmerzen und verstopfte Nasen. In der Sauna kann der Körper durch das starke Schwitzen optimal entschlacken und Giftstoffe abbauen. Durch das künstliche (Heil-)Fieber (die Körpertemperatur steigt in der Sauna um 1-2°C) werden sämtliche Stoffwechselvorgänge gesteigert. Der Kreislauf wird angekurbelt und die natürlichen Abwehrkräfte werden gestärkt. Außerdem hat Saunieren einen tollen Nebeneffekt, Muskelverhärtungen und Verspannungen können sich durch die Wärme wie von alleine lösen.

Bleiben Sie also am Ball und stärken in den nächsten Wochen ihr persönliches Abwehrbollwerk.